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Allgemeines
Die Einsatzmöglichkeit der elektrophoretischen Tauchlackierung
sind vielfältig. Besonders in der Automobilindustrie ist die
Anwendung dieses Oberflächenschutzes gefördert worden.
Durch die speziellen Eigenschaften dieses Verfahrens werden am Werkstück
alle Flächen, auch Hohlräume sowie die Kapillaröffnungen
bei Überlappungen gleichmässig beschichtet. Dadurch bietet
diese Lackierapplikation einen ausgezeichneten Korrosionsschutz.
Salzsprühtest und Wechselbetauchung im Feuchtschrank ergeben
wesentlich bessere Werte im Vergleich mit einer konventionellen
Lackierung. Besondere Vorteile liegen beim Umweltschutz, im sparsamen
Lackverbrauch, der Reproduzierbarkeit und letztlich in einem vorteilhaften
Preis-/Leistungsverhältnis.
Anwendung
Das Verfahren findet Anwendung als:
Verfahrensprinzip
Die kathodische (KTL) Tauchlackierung ist ein Lackierverfahren,
das im Prinzip stark der galvanischen Veredlung ähnelt. Im
wässerigen Lackbad wird das Werkstück kathodisch am Gleichstrom
angeschlossen. Unter Spannung wandern die kolloidalen Lackteile
ans Werkstück und schlagen sich nach erfolgtem elektroosmotischen
Vorgang wasserunlöslich und sehr gleichmässig nieder.
--> siehe Verfahrens-Schema.
Im anschliessenden Durchlaufofen wird die applizierte Lackschicht
eingebrannt.
Maximale Teilegrössen
H 750mm B 450mm T 350mm
Qualitätsstandard
Korrosionsbeständigkeit
28 Tage Wechselklima im Feuchtschrank nach DIN 50017
250 Std. Salzsprühtest in der Salzsprühkammer nach DIN
50021
Haftung der Lackschicht Gitterschnittprüfung nach DIN 53151
Typ 295
Überlackierbarkeit DIN 53221 Abs. 6.3.1
Schichtdickenmessungen an 3-4 Stellen am Werkstück
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